Klassische Homöopathie

Ziel der Homöopathie ist es, Krankheiten dauerhaft zu heilen oder zu lindern. Dabei sucht die Homöopathie das richtige Heilmittel für den ganzen Menschen und nicht nur gegen bestimmte Symptome. Homöopathische Mittel stärken die Selbstheilungskraft. Sie wirken sanft, nachhaltig und nicht unterdrückend. Dies ist wichtig, weil unterdrückte Symptome dazu neigen, nach Absetzen der Therapie umso heftiger wieder aufzutreten.

Das Prinzip dabei heißt: Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt.
Krankheitssymptome werden als Selbstheilungsversuch des Organismus gesehen und nicht als Feind, den es zu bekämpfen gilt. So dient z.B. Fieber dazu, Viren durch erhöhte Körpertemperatur auszuschalten. Ein homöopathisches Arzneimittel, wie z.B. Aconitum, hält das Fieber in Grenzen und sorgt dafür, dass die Erkrankung verkürzt und unkomplizierter abläuft. Fieber senkende Mittel würden den Selbstheilungsprozess unterbrechen und die Abwehr schwächen. Rechtzeitig gegeben, lassen sich Antibiotika, Fieber senkende und schmerzstillende Mittel vermeiden.

Bei der Mittelwahl werden körperliche und seelische Symptome gleichermaßen berücksichtigt. Die Domäne der Homöopathie ist die ganzheitliche Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen, vor allem wenn auch psychosomatische Faktoren eine Rolle spielen.

Die Vorteile der Homöopathie sind:

  • Der ganze Mensch wird berücksichtigt
  • Die wirklichen Ursachen werden mit behandelt
  • Es gibt keine schwerwiegenden Nebenwirkungen

Homöopathie und Psychotherapie
Ich verbinde Psychotherapie und Homöopathie dort wo es gewünscht und sinnvoll ist. Emotional schwierige Lebensphasen können mithilfe der Homöopathie besser bewältigt und Probleme besser gelöst werden. Blockaden, die persönliches Wachstum verhindern oder krank machen, lösen sich. Ich unterstütze diesen Prozess, indem ich auch mit Träumen und Bildern arbeite. Im Verlauf einer homöopathischen Behandlung stellen sich so oft überraschende Einsichten in das eigene Handeln ein.

Homöopathie in der Praxis

Für meine Patienten nehme ich mir Zeit.
Im Anamnesegespräch nehme ich mir Zeit, um die Gesamtsituation des Patienten zu erfassen. Das Krankheitsbild und seine Entstehungsgeschichte, die körperliche Konstitution sowie das soziale Umfeld spielen eine große Rolle. Die Erstanamnese dauert mindestens 90 Minuten, weitere Folgeanamnesen zwischen 30 und 60 Minuten. In der weiteren Behandlung begleite ich Patienten Schritt für Schritt auf dem Weg zu mehr Gesundheit. Die Dauer einer homöopathischen Behandlung ist unterschiedlich und hängt davon ab, welcher Art die Beschwerden sind und wie der Patient auf die Behandlung reagiert.

Meine Schwerpunkte

Burnout und Stresserkrankungen
Stresserkrankungen nehmen immer mehr zu. Dahinter verbergen sich häufig eine ganze Reihe von Problemen, die sich zur dauerhaften Erschöpfung und zu körperlichen Beschwerden summieren. In der Homöopathie gibt es eine Reihe sehr wirksamer Mittel gegen Schwäche, Überarbeitung, Schlaflosigkeit, Ruhelosigkeit oder Konzentrationsproblemen.

Trauma und Verletzung
Die Folgen von Verletzungen und Schocks lassen sich homöopathisch behandeln. Wir kennen eine Reihe von Mitteln, die eingesetzt werden bei den Folgen von zwischenmenschlichen Verletzungen, wie z.B. Herabsetzungen, Beschimpfungen oder Beleidigungen und bei schicksalhaften Verlusten. Ebenso verordnen wir Mittel nach Körperverletzungen, Wunden, Operationen oder Unfällen.

Homöopathie für Kinder
Kinder sind dankbar, wenn ihnen schnell geholfen wird und Eltern schätzen die die Möglichkeit einer sicheren, sanften und nebenwirkungsfreien Therapie für ihre Kleinen.

Häufige homöopathisch behandelbare Krankheiten bei Kindern sind: Koliken, Erbrechen und Durchfall, Verstopfung, Zahnungsbeschwerden, Windeldermatitis, Schlafprobleme, häufiges Schreien, Entwicklungsverzögerungen, Neurodermitis, Asthma, Allergien, Infekte, Wutanfälle, Ängstlichkeit, innere Unruhe, Schulangst, Eifersucht, Konzentrationsstörungen, Bettnässen.

Kinder sprechen sehr gut auf eine homöopathische Behandlung an. Die homöopathischen Mittel helfen ihnen, indem sie die Selbstheilungskräfte anregen und die Schwachpunkte im kindlichen Organismus ausgleichen.

Homöopathieseminare
Lebendige Homöopathie
Hierbei handelt es sich um einen fortlaufenden Kurs für Homöopathen und interessierte Laien. An jeweils einem ganzen Tag werden homöopathische Mittel zu einem ausgewählten Thema besprochen. Die Mittel werden nach den Vorschriften Hahnemanns selbst verrieben, um deren Wirkung am eigenen Organismus zu spüren. In die Gruppe können neue Teilnehmer nach Absprache jederzeit einsteigen. Die Gruppetrifft sich einmal im Quartal, samstags, 10 – 17 Uhr. Termine und Kosten auf Anfrage. SHZ- Teilnahmebescheinigung.

Homöopathische Nachmittage
Im Fachkreis werden homöopathische Themen und Fälle besprochen. Die Nachmittage finden alle zwei Monate jeweils für 3 Stunden statt. Termine auf Anfrage.

Supervision
Für Nachwuchskollegen biete ich Einzel- und Gruppensupervision. In der Supervision bearbeiten wir die fachliche Lösung des Falles ebenso wie die Kompetenzen im Umgang mit dem Patienten. Ich unterstütze angehende Homöopathen in ihrer Verantwortung als Therapeut und bei Fragen der Praxisführung. Ich bin von der SHZ (Stiftung Homöopathie Zertifizierung) als Dozentin und Supervisorin zertifiziert.